Udo Scheu, Frankfurter Kreuz

Scheu

Nach seinem Jurastudium in Frankfurt am Main und Gießen und seiner Promotion über das Börsenrecht arbeitete Udo Scheu zwei Jahrzehnte als Staatsanwalt, dann als Leiter der Staatsanwaltschaft und bis zu seiner Pensionierung als Präsident der Hessischen Landespolizei. Seine Kriminalromane sind exzellent recherchiert und die Handlungen beruhen auf Tatsachen. So auch in seinem neuesten Krimi „Frankfurter Kreuz“, für das er zwei Jahre Nachforschungen angestellt hat. „Der größte Teil des Buches ist wahr. Es gibt diesen Mörder und es gibt die Kirche“ sagte er bei einer Lesung im Polizeipräsidium.
„Frankfurter Kreuz“ handelt von der Glaubensgemeinschaft einer Frankfurter Freikirche, die während einer Prozession einen Toten findet. Er ist unter der Brücke so aufgebahrt, als hätte man ihn ans Kreuz geschlagen. Zwei Dinge sind sonderbar: aus seinem geöffneten Mund hängen einige Goldfäden und in seinen Kleidern befindet sich ein Kreuzworträtsel. Die Lösung ergibt seinen Vornamen und darunter steht eine geheimnisvolle achtstellige Nummer. Staatsanwalt Schulz und Kriminalhauptkommissar Schreiner stehen vor einem Rätsel. Bei ihren Ermittlungen tauchen sie in eine Schattenwelt ein, die geprägt ist von Drogenpartys, skurrilen Riten, undurchsichtigen Vorlieben und eigenwilligen Hobbys. Durch den Sensationsreporter Dennis Hauschild, der seine Recherchen an historischen Frankfurter Stätten durchführt, kommt erstes Licht in das Dunkle. Auch Staatsanwalt Schulz und Kriminalhauptkommissar Schreiner machen neue Entdeckungen, was frischen Wind in den Fall bringt.

Udo Scheu
Frankfurter Kreuz
Societäts-Verlag
ISBN 978-3-95542-142-7
264 Seiten
EUR 12,80