Nicolas Barreau, Das Café der kleinen Wunder

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Die Philosophiestudentin Eleonore Delacourt ist eine fünfundzwanzigjährige junge Dame mit besonderen Eigenschaften. Wichtig sind für sie alte Bücher, sie liebt die Langsamkeit, hat Flugangst und misstraut schönen Männern. Sie wäre gerne so beherzt wie ihre geliebte bretonische Großmutter, die ihr zum Andenken einen wunderbaren alten Granatring mit der Inschrift amor vincit omnia (Liebe besiegt alles) hinterlassen hat. Beim Aufräumen einer alten Kiste findet Nelly, wie sie sich am liebsten nennt, in einem Buch einen Satz ihrer Großmutter, der sie nachdenklich stimmt. Um die Bedeutung dieses Satzes zu erfahren, beschließt sie, Paris zu verlassen und für vier Wochen nach Venedig zu gehen. Sie hebt ihre Ersparnisse ab, erwirbt eine sündhaft teure rote Handtasche, die sie sich schon so lange kaufen wollte und geht auf Reisen. Außerdem möchte sie ihren Philosophielehrer vergessen, in den sie unglücklich verliebt war. In Venedig fängt alles schon sehr abenteuerlich an: Nellys Handtasche fällt in den Canale Grande und Hilfe erhält sie ausgerechnet von einem gutaussehenden Venezianer, der sich in sie verliebt. Bis zum Happy End sind noch einige Turbulenzen zu bestehen. Nicht ohne Bedeutung ist dabei ein kleines Café, in dem Geheimnisse warten und Wunder möglich sind. Eine sehr schöne Liebesgeschichte.

Nicolas Barreau
Das Café der kleinen Wunder
Thiele Verlag
ISBN 978-3-85179-368-0
375 Seiten
EUR 20,00