Dora Heldt, Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt

Heldt

Doris wird 50. Diese Zahl trifft sie wie ein Donnerschlag. Sie verbindet damit Hitzewellen, Stimmungsschwankungen und das Schlimmste von allem: die Jugend ist vorbei. Deshalb hat Doris auch keine Lust auf eine Überraschungsparty, die ihr Mann so gerne für sie organisieren möchte. Er scheint gar nicht zu merken, wie empfindlich sie im Moment ist. Sie beschließt daher ganz spontan, mit ihren zwei Freundinnen aus der Schulzeit ein Wochenende in einem Wellness-Hotel an der Ostsee zu verbringen. Es sind sehr unterschiedliche Frauen, die sich für das Wochenende rüsten: die graue Maus mit den Schulden, die Karrierefrau mit dem jugendlichen Liebhaber und zu guter letzt Doris, Hausfrau und Mutter. Sie alle erleben zunächst ein Wochenende voller Spaß und schwelgen in alten Erinnerungen. Aber durch die unterschiedlichen Lebenseinstellungen entstehen plötzlich Konflikte. Die Autorin wurde kürzlich selbst 50 Jahre alt und nahm dieses Ereignis als Anlass, einen lockeren und herzlichen Roman zu schreiben. Auch für sie bedeutete dieser runde Geburtstag einen neuen Abschnitt in ihrem Leben, der sie zum Nachdenken anregte. Sie schrieb diesen Roman um gegen das ungute Gefühl „Ich werde jetzt 50!“ anzugehen.

Dora Heldt
Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt
dtv
ISBN 978-3-423-21628-9
336 Seiten
EUR 8,95